Welttag des deutschen Butterbrotes – 6 Fakten zum Brot-Weltmeister

Brot Welttag

Heute ist Welttag des deutschen Butterbrotes! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Welttag für unser Butterbrot, herrlich! Andererseits: Deutsche sind nun mal echt vernarrt ins Brot und Deutschland wird nicht selten tituliert als Weltmeister, wenn’s um Brotsorten geht. Und, immerhin hat die deutsche Brotkultur es zur Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe geschafft … Noch nie davon gehört? Wir haben noch viel mehr interessante Fakten rund um das geliebte Nahrungsmittel der Deutschen für Sie: Welttag des deutschen Butterbrotes – 6 Fakten zum Brot-Weltmeister.

1. Das Butterbrot stets dabei

Da können das Kantinen-Menü und der Italiener nebenan nicht mithalten. Ist so: Lieber Stulle als Kantine, so sieht die Lunchtime in Deutschland laut Ernährungsreport 2017 aus. „Wo essen die Deutschen eigentlich in der Mittagspause? In der Kantine oder im Restaurant?“, heißt es in dem Bericht: „Die Antwort lautet: aus der Brotbox.“ Ob für den Arbeitsplatz, für die Uni oder die Schule, 57 Prozent packen sich für die Mittagsmahlzeit Essen von zu Hause ein.

2. Kein Brot gibt’s nicht

1.793.000 Tonnen: So viel Brot kauften deutsche Haushalte im Jahr 2016. Pro Käuferhaushalt macht das satte 45,9 Kilo im Jahr. Es gibt demnach fast keinen Haushalt, der ohne auskommt: Die Käuferreichweite liegt bei 98,5 Prozent. Kein Wunder, dass an jeder Ecke in Deutschland ein Bäcker zu finden ist.

3. Deutsches Brot sorgt für gesellige Runden

Aber ist ja auch kein Wunder, denn Brot sättigt nicht nur. Brot, so die deutsche UNESCO-Kommission, „besitzt seit jeher im familiär-häuslichen Umfeld eine herausragende Bedeutung. Sei es das gemeinsame Frühstück im Kreise der Familie, das Abendbrot, oder auch die Brotzeit zwischendurch: Der gemeinsame Genuss von Brot war und ist nicht nur vielfach namengebend für gesellige Runden, sondern hat stets einen hohen Stellenwert im sozialen Austausch von Familien und Gruppen.“

4. Deutsche Brotkultur als Weltkulturerbe

Nun denn, der Bedeutung des Brotes wurde entsprechend Rechnung getragen: 2014 nahm die deutsche UNESCO-Kommission die deutsche Brotkultur in sein Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes auf. Damit wurden nicht nur die einzigartige Kreativität und Vielfalt der Hauptgrundstoffe des deutschen Brotes gewürdigt, sondern auch die Vielfalt der Herstellungsweisen. Die Folge: Unheimlich viele regionale Spezialitäten.

5. Mehr als 300 Brotsorten in Deutschland? Das ist ja fast schon Rufmord

Ob Dinkel, Roggen oder Hafer, ob Toastbrot, Mischbrot, Schwarzbrot oder Laugengebäck – in Deutschland kommt, wer Brot liebt, voll auf seine Kosten. Ja: selbst 300 Brotsorten klingen beeindruckend. Das ist nämlich die Zahl, die einem in der Regel unterkommt, wenn es um die Vielzahl der verschiedenen Brotsorten in Deutschland geht. Aber: Wer´s glaubt, wird selig. Denn, tatsächlich wird diese Zahl laut dem Deutschen Brotinstitut bei Weitem übertroffen: mit rund 3.200 Brotspezialitäten! Wow!

6. Knust, Knerzel, Kanten: Vom Namen des Anschnitts

Kreativität ist nicht bloß beim Backen gefragt: Auch, wenn’s um die Brotterminologie geht, enttäuschen die Deutschen nicht mit Einfallsarmut: Der Anschnitt des Brotes, also der Knust, ähm, der Riebel (oder eher der Knerzel), ach, sagen wir doch einfach Kanten … puh, ja genau: Sage und schreibe 218 regionale Namen geben die Deutschen diesem Anfangs- und Endstück des Brotes.

Auch in unserem Blog: Wer eine Sternschnuppe sieht, für den geht ein Wunsch in Erfüllung. Wer in einen Hundehaufen tritt, darf sich glücklich schätzen: Diese zehn Dinge bringen Glück – so will’s der deutsche Aberglaube.

Beitragsfoto: etienne voss.

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